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7 Nachhaltigkeits-Tipps für die Küche

Im Alltag muss es oft schnell gehen. Da erwischt man sich schon mal, wie man zum Wasser in der Plastikflasche greift, Obst in eine Tüte steckt und zum Ende der Woche die ein oder andere Kühlschrank-Leiche im Restmüll beseitigt. In der Küche geht es oftmals nicht ganz nachhaltig zu, obwohl hier ein umweltbewusstes Handeln gar nicht so schwer ist. Heute wollen wir im Zuge der Green Week sieben Tipps vorstellen, wie du deine Küche ganz einfach nachhaltiger gestalten kannst.

Tipp #1: Bio statt konventionelle Lebensmittel

Die Bio Landwirtschaft leistet einen großen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensweise. Bio Anbau ist sowohl für die Böden, als auch für unsere Insekten um einiges besser als die konventionelle Landwirtschaft. Chemische Spritzmittel sind nicht erlaubt, Monokulturen werden vermieden und es wird allgemein auf einen ressourcenschonenden Umgang mit der Natur geachtet. So können unsere Ökosysteme neben der Landwirtschaft bestehen bleiben und werden nicht durch diese zerstört. Wenn du dich also beim Einkaufen für Bio Lebensmittel entscheidest, trägst du schon so zu etwas mehr Nachhaltigkeit bei.

Tipp #2: Einkäufe planen

Wer kennt es denn nicht… Wir gehen hungrig und ohne Einkaufsliste einkaufen und stehen auf einmal mit viel zu vielen Lebensmitteln an der Kasse. Oder wir kaufen für dieses eine Rezept gleich drei Gewürze, von denen wir wissen, dass wir sie vermutlich nie mehr brauchen werden. Das muss wirklich nicht sein! Wenn du bedacht einkaufen gehst, vermeidest du Fehlkäufe und damit auch Lebensmittelabfälle. Auch vor dem Einkaufen einen Blick in den Kühlschrank zu werfen lohnt sich! Oft weiß man gar nicht so genau, was man eigentlich noch zuhause hat. Und dann einfach mal ganz klassisch eine kleine Einkaufsliste schreiben. So ist jeder bestens für einen nachhaltigen Einkauf ausgerüstet.

Tipp #3: Bedacht Einkaufen

Und wo wir schon beim Einkaufen sind: Auch mit der Auswahl, die wir treffen, können wir mitentscheiden, ob Lebensmittel verschwendet werden oder nicht. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Handel in Deutschland pro Minute 288 Kilo Bananen wegwerfen? Es handelt sich dabei um die Bananen, die einzeln da liegen und deswegen nicht mehr genommen werden. Also nächstes Mal einfach zur “Single Banane” greifen und die nicht perfekt geformte Karotte nehmen. Das Gleiche gilt für Produkte, die bald ablaufen. Wenn man den Joghurt sowieso noch am gleichen Tag essen will, ist es schließlich egal, ob er morgen oder in zwei Wochen abläuft. Generell: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Orientierung! Auch nach Ablauf des Datums können viele Lebensmittel noch verzehrt werden.

Tipp #4: Mehr Pflanzen essen

Um die Küche nachhaltiger zu gestalten lohnt es sich auch einen Blick auf die eigene Ernährung zu werfen. Bei der Produktion von Tierprodukten, vor allem bei Fleisch und Milchprodukten, entsteht viel CO2. Außerdem benötigt ihre Herstellung eine Menge Ressourcen wie zum Beispiel Wasser und Ackerfläche für die Futterproduktion und die Haltung der Tiere. Die meisten Gemüse- und Obstsorten sowie Getreide können dagegen ressourcenschonend angebaut werden und haben einen recht kleinen ökologischen Fußabdruck. Eine Reduzierung von Tierprodukten in der eigenen Ernährung und ein bewusster Umgang mit Fleisch- und Milcherzeugnissen trägt also auch zu mehr Nachhaltigkeit in der Küche bei.

Tipp #5: Weniger wegwerfen

Wusstest du, dass 6,7 Millionen Tonnen aller Lebensmittelabfälle in Deutschland in privaten Haushalten anfallen? Das können wir besser! Egal ob es ums Verwerten von Resten oder Lebensmittel Retten geht, jeder gegessene halbe Apfel und jeder verwendete Brokkoli Strunk ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch aus Resten im Kühlschrank kann man oft noch etwas Leckeres zaubern. Wie wäre es mit einem Eintopf, einem Chutney oder einem Auflauf? Und wenn dir mal eine gigantische etepetete Zwiebel unterkommt,  die nicht auf Anhieb verwertet werden kann, landet sie am besten klein geschnitten im Tiefkühler, für Tage, an denen es schnell gehen muss.

Tipp #6: Weniger Verpackung beim Einkaufen

Man kann es nicht oft genug sagen: Plastiktüten sind sowas von out. Eigene Stoffbeutel für die Einkäufe sollte jeder immer parat haben. Auch für loses Obst, Gemüse und die Frühstücks-Brötchen am Sonntag ist ein Stoffbeutel oder Gemüsenetz eine prima Alternative zum Wegwerfartikel. So kann man schon beim Einkaufen ordentlich an Verpackung und damit an Müll sparen. Wer noch eine Schippe drauf legen will, kann auch mal probieren in einem Unverpackt-Laden einzukaufen. In so einem Supermarkt ist gibt es Lebensmittel ausschließlich lose zu kaufen. Jeder bringt seine eigenen Behältnisse und Beutel mit und wiegt ab so viel wie er braucht. Einwegplastik gibt es nicht!

Tipp #7:Wasser aus der Leitung

Hier in Deutschland sind wir zum Glück nicht auf abgefülltes Wasser in Plastikflaschen angewiesen. Stattdessen können wir unser Wasser ohne Bedenken direkt aus der Leitung trinken, denn Leitungswasser wird streng kontrolliert. Auch für unterwegs kannst du dir eine wiederverwendbare Glas- oder Aluflasche auffüllen.

Und jetzt du. Wie sieht es bei dir in der Küche aus? Befolgst du unsere Tipps vielleicht schon oder hast du sogar schon weitere Schritte in Richtung Nachhaltigkeit übernommen? Vielleicht bist du auch bisher gar nicht damit in Berührung gekommen. Allen, die gerade erst anfangen, sich mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen können wir nur raten: Auch wenn Nachhaltigkeit am Anfang einschüchternd wirken kann, jeder kleine Schritt zählt! Wir brauchen nicht drei Leute, die alles perfekt machen, sondern ganz viele Menschen, die so viel tun, wie sie können.

vor 2 Wochen
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