etepetete Community Food Foto Contest | News | ETEPETETE. Wer is(s)t schon gern normal?
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etepetete Community Food Foto Contest

Wenn wir beantworten müssten, was wir bei etepetete alle gemeinsam haben, dann würde die Antwort ganz klar ausfallen: Wir alle lieben Obst und Gemüse und vielmehr noch, daraus leckere Gerichte zu zaubern.

 

Es freut uns immer riesig, wenn wir sehen, dass auch unsere wachsende Community so einen Spaß am Kochen hat und finden es klasse, dass so viele Mitglieder sich über Rezepte und Ideen austauschen.

 

Unser Ziel als Unternehmen ist, gesunde Ernährung leichter und zugänglicher für Euch zu machen und Euch durch unsere wöchentlichen Rezepte zu inspirieren. In unsere Rezepte fließt viel Arbeit, denn wir wollen so viel Abwechslung für Euch wie möglich und da ist beispielsweise das Foto auf unserer Rezeptkarte sehr wichtig.

 

Heute wollen wir Euch einmal mit hinter die Kulissen nehmen und haben zum Thema unsere Küchenfee Larissa nach ihren besten Tipps für Food-Fotografie und Food-Styling gefragt. In unserem Interview erzählt sie, wie sie unsere Rezepte immer ins beste Licht rückt und gibt Tipps, wie auch ihr das Meiste aus Euren eigenen Food-Fotos herausholen könnt.

 

 

etepetete: Hi Larissa! Danke dir, dass du dir heute die Zeit nimmst, uns ein paar deiner Tricks und Tricks rund um die Food-Fotografie zu verraten. Wie kam es denn überhaupt zu deinem Interesse am Thema Food-Fotografie?

 

Larissa: Seit ich klein bin fotografiere ich gern. Für meine erste Kamera habe ich mit 13 Jahren über ein halbes Jahr wöchentlich Zeitungen ausgetragen und jeden Cent davon gespart...ich war so stolz! Je älter ich wurde, desto mehr habe ich mich mit Ernährung beschäftigt und in Küche experimentiert. Dabei habe ich meine Liebe zum Kochen entdeckt. Wenn ich damals jedoch Kochbücher aufgeschlagen habe fand ich nicht nur, dass die Bilder so gar nicht wie das fertige Gericht aussahen, sondern allgemein nicht sehr ansprechend präsentiert waren. Da dachte ich mir: Das muss doch besser gehen und finde es unglaublich schön zu sehen, dass momentan so viele tolle Blogs mit so schönen, inspirierenden Bildern entstehen.

 

etepetete: Wie genau gehst du an das Fotografieren von Rezepten ran?

 

Larissa: Ich arbeite ja in der etepetete Studio-Küche. Dort habe ich alles, was ich brauche: Ein tolles großes Fenster zur Nordseite, welches mein Set in viel weiches Tageslicht hüllt, außergewöhnliche “Props”, wie verschiedene Teller, Besteck, Pfannen, Tücher etc. und verschiedene Auswahlmöglichkeiten für Hintergründe.

 

Das tolle an den Etepetete Rezepten ist, dass ich mit viel frischem Gemüse arbeiten kann, das meistens allein durch seine natürlichen Farben das Bild schon so sehr belebt, dass man wenig anderweitige Dekoration braucht. Als ich mit der Food Fotografie begonnen habe, habe ich immer von Zuhause aus gekocht und fotografiert auch wenn das bedeutete, dass ich mit meinen begrenzten räumlichen Möglichkeiten oft kreativ werden musste: das hieß zum Beispiel auch mal alle Möbel herum zu rücken, um das beste Licht zu bekommen und mein wachsendes Geschirr-Arsenal übergangsweise im Kleiderschrank aufzubewahren.

 

Ich habe immer tagsüber gekocht und fotografiert, denn Tageslicht sieht am natürlichsten aus. Wenn man abends, mit künstlichem Licht fotografiert, ist das Resultat verfälscht.

etepetete: Nochmal zusammenfassend: was sind deine top Tipps für richtig gute Food-Bilder?

Larissa: Ich habe ein paar Eckpunkte, an die ich mich immer halte. Dazu gehören:

 

Licht: Zuallererst: Finger weg vom integrierten Kamerablitz! Das schöne an der Food Fotografie ist, dass selbst Profis oftmals Tageslicht bevorzugen. Ein schönes großes Fenster, bestenfalls zur Nordseite oder Ostseite ist ideal. Wichtig ist nur, dass das verfügbare Sonnenlicht nicht zu stark durch das Fenster scheint, da es sonst unschöne harte Schatten gibt. Reicht das Licht nicht aus, wenn man sich zum Beispiel mit dem Kochen verzettelt hat und es schon dämmert, kann man Reflektoren einsetzen oder mein preisgünstiger Tipp: breite Styroporplatten aus dem Baumarkt. 

 

Die Perspektive: Der Winkel, aus dem man das Foto schießt ist unglaublich wichtig. Jedes Gericht hat seine eigene “Schokoladenseite”: Grundsätzlich fotografiere ich “flache Gerichte” wie eine bunte Bowl gerne aus der Vogelperspektive, da man so den bunten Inhalt gut sehen kann (Man nennt das auch “Flat Lay”). Eher “hohe Gerichte”, wie einen Burger fotografiere ich dagegen gerne seitlich im 45 Grad Winkel oder direkt im 90 Grad Winkel, damit man die Schichten auch gut sehen kann.

 

Komposition: Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Beim fotografieren frage ich mich immer: “Was für eine Geschichte möchte ich erzählen?” und danach richte ich die Bildkomposition. Wenn ich eine heimelige Atmosphäre wie am Kaffeetisch kreieren möchte, lege ich einen zweiten Teller mit einem zweiten Tortenstück ins Bild, wenn das Gericht selbst durch seine Farbenvielfalt besticht und ich es zum “Superstar” des Bildes machen möchte, platziere ich das Gericht zentral. Auch gerne halte ich mich an die Regel des “Goldenen Schnitts”. Dabei sollte sich das Hauptmotiv bestenfalls auf einer Linie befinden, die das Bild in 60 und 30 Prozent teilt (Der Teller sollte also nicht ganz am Rand platziert sein).

 

Material: Ein schöner Holztisch, bunte Platten, Leinentücher, Keramikteller, Omas altes Silberbesteck: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und es ist unglaublich spannend, das Zusammenwirken von verschiedenen Materialien zu erkunden. Dadurch, dass auch preiswerte Kameras immer günstiger werden und auch die integrierten Smartphone Kameras immer besser werden, kann man im Prinzip gleich loslegen.

 

etepetete: Noch eine letzte Frage: Was kochst (und fotografierst) du eigentlich am liebsten?

Larissa: Mir hat es besonders die orientalische Küche angetan. Ich liebe die Gewürze und einfach, dass sie so viel Gemüse auf verschiedene Arten in Szene setzt und kombiniert. Sehr gern fotografiert habe ich die etepetete Süßkartoffel-Falafel. Die waren nicht nur super lecker, sondern haben sich auch auf dem Teller super gemacht.

 

Vielen Dank für Deine Tipps, Larissa!

 

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