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Ob violett, rot oder gelb… Hauptsache Kartoffeln

So, nachdem Theresa bereits angekündigt hat, dass ich mich auch bald melden werde, kommt hier auch schon mein erster Beitrag.

Seit Anfang des Jahres unterstütze ich das Team von ETEPETETE und mein Steckenpferd ist alles, was Kommunikation angeht.

Die Idee des Gemüserettens finde ich vor allem deshalb spannend, weil meine eigenen Wurzeln in der Biolandwirtschaft liegen. Zusammen mit meiner Familie betreibe ich einen Bioland-Bauernhof im Landkreis Fürstenfeldbruck. In unserer Generation wird es spannend für solche Betriebe wie unseren: eigentlich zu klein um wirklich konkurrenzfähig zu sein und dennoch groß genug, um ganz schön viel zu tun zu haben. Und man steht immer wieder vor der Frage: „…warum tu ich mir denn bitte diesen ganzen Stress an? Ich könnte sämtliche Flächen zu Spitzenpreisen an jemand anders verpachten und mich entspannt zurücklehnen.“ Ganz einfach: weil es kaum eine sinnvollere Aufgabe gibt, als das zu erhalten, was viele Generationen vor uns erschaffen haben. Und dann auch noch etwas so gutes und nützliches wie Lebensmittel zu produzieren.

Unseren Schwerpunkt haben wir dabei in den letzten Jahren auf den Kartoffel-Anbau gelegt. „Normale“ Sorten kann ja jeder, dachte ich mir… Deshalb habe ich im letzten Jahr angefangen, mich an alten Sorten und Raritäten zu probieren. Ob Violetta, die Rote Emmalie oder auch die Rosa Tannenzapfen – ich freu mich heute schon auf den Tag, wenn wir die ersten bunten Kartoffeln mit bloßen Händen aus der Erde graben und sie gleich abends ganz pur mit etwas Butter und Salz genießen können. Wer denkt dabei bitte noch darüber nach, ob die Form der Knolle irgendeiner Norm entspricht???

Wenn Ihr Lust habt, verfolgt doch hier ein bisschen mit, wie es mit dem Bio-Kartoffelanbau weitergeht.

Krumme Grüße,

Katharina

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